Projekt Bronco

Bronco  Fragen an an Liane Bartsch  http://www.wer-kennt-wen.de/person/jk8xj8amelba49@gmx.de



 
Geboren: Januar 2011  Rasse: DSH- Lang-Stockhaar Geschlecht: männlich  Geimpft: ja  Gechipt: ja
Kastriert: Kastrationschip  Papiere: EU-Heimtierausweis  Verträglich: mit Kindern und mit Hündinnen

Die Geschichte von Bronco, denke ich kennen hier fast Alle. Bronco ist ein richtiger Pechvogel:
Bronco hatte einmal ein ganz tolles Zuhause. Sein ehemaliges Herrchen wurde sehr krank und ein Pflegepatient. Das Frauchen war mit der Situation überfordert, kranker Ehemann der rund um die Uhr pflege benötigte und Bronco ein junger, kräftiger, sprunghafter Hundebub. Die Beiden wünschten sich nichts sehnlicher als eine gute und gesicherte Zukunft für Bronco. Sie entschlossen sich für  Bronco ein neues Zuhause zu suchen. Unser Verein sagte den Beiden die Hilfe bei der Vermittlung zu. Bronco fand ganz schnell ein neues Zuhause, von dem wir überzeugt waren, dass es das Paradies für Bronco sei. Leider mussten wir ganz schnell feststellen, dass  in dem neuen Zuhause das Bronco gefunden hatte, eigentlich ein perfekter Hund gesucht wurde. Diesen Anforderungen konnte Bronco nicht standhalten, obwohl er die Grundbegriffe, Sitz, Platz, Bleib und herankommen auf Zuruf kennt und beherrscht. Nach etwa 2 Wochen kamen die ersten Beschwerden über Bronco und er konnte nichts mehr richtig machen. Zugegeben Bronco mochte keine Katzen und  auch keine Pferde, dies wurde aber von ihm verlangt. Nachdem Bronco hinkend von einer Tour im Gelände zurück kam, wurde er der Tierklinik in Aachen vorgestellt.
Hier kam dann der nächste Knackpunkt für sein weiteres Leben auf dem Hof. In der  Klinik wurde festgestellt, dass Bronco auf einer Seite eine ED mit einsetzender Arthrose hat und operiert werden muss. Die Endstelle rief dann an und teilte mit, dass sie einen solchen Hund auf keinen Fall behalten. Auch unser Angebot, ein Projekt für Bronco einzurichten und die OP-Kosten zu tragen wurde seitens der Endstelle abgelehnt. Sie legten uns nahe, Bronco so schnell wie möglich abzuholen, denn sie wollen
ihn nicht mehr.
Nun lebt Bronco seit dem 09.05.12 auf seiner neuen Pflegestelle und gewöhnt sich hier so langsam ein. Auf der neuen Pflegestelle ist man bereit, Bronco zu begleiten und ihm die Möglichkeit zu geben, dass die OP so schnell wie möglich durchgeführt wird. Wir hoffen für Bronco, dass er ganz schnell wieder ein fröhlicher, aufgeweckter und möglichst schmerzfreier Hund wird.
Unser Verein kann aber zur Zeit die Kosten für die OP nicht tragen, und deshalb sind wir auf jede kleine Hilfe angewiesen.
Wir haben ein Projekt für Bronco angelegt. Wer ihm also helfen möchte, der kann gerne auf unserer HP: www.tierwald.de
den Spendenbutton drücken und ihn dadurch finanziell unterstützen. Bei Spenden bitte Projekt Bronco angeben, damit ist die Spende zweckgebunden für Bronco. Bronco sagt Danke

Fragen an an Liane Bartsch  http://www.wer-kennt-wen.de/person/jk8xj8amelba49@gmx.de  

Die Pflegestelle berichtet:
Hallo, heute (14.Mai 2012) hatte er im Garten Freilauf, nur beim Rasenmähen musste ich ihn kurz anleinen. Es war ein herrliches Herumtollen. Seinen neuen Kauknochen hat er schon halb auf. Also direkt ins Futterhaus und Vorräte besorgt; Erstaunlich ist, dass er sich den Knochen aus dem Maul nehmen lässt ohne eine Agression zu zeigen. Total verspielt und auf der gesamten Rasenfläche herumgerast. Gebuddelt hat er auch schon an drei Stellen,um den Knochen einzugraben. Also nach etwa 15 min war er fertig und legte sich am Teich lang hin. Wir sind uns sicher, dass er in Basbellain keine langen Touren gemacht hat, weil er zwar sehr ausgelassen ist, aber doch sehr bald groggy ist und in die Schranken gewiesen hat ihn die Irish Setterin unserer Bekannten ganz in unserer Nähe.
Als ich am Haus vorbeiging war die Lady hinter dem Zaun. BRONCO tobte und zerrte. Die Bekannte sagte, ich solle ihn loslassen. Er stürmte zum Zaun und bekam die Zähne gezeigt. Und BRONCO wedelte und wurde lammfromm. Ein Erlebnis !!!!
Das bestellte Vital-Futter wurde heute noch nicht geliefert. Ich komme aber mit dem Restfutter aus Basb. noch recht gut hin.
Einige Photos schicke ich Euch morgen. Viele Grüsse auch von einem offensichtlich glücklichen Schäfi;
Doris & Peter & Bronco


Spendenliste

 Schäferhund Nothilfe e.V
 Lacolina Vincenza  
 Meyer Ramona
 Manuela Bleines
 Marlies Stricker 
 100 Euro
   25 Euro 
   10 Euro
   20 Euro
     5 Euro                                                                                                                               


 



Hier die Röntgenfotos von Bronco:

        

Die Ellenbogendysplasie (ED) ist eine chronische Erkrankung des Ellenbogengelenks. Sie entsteht aus einer mangelnden Passung von Oberarmknochen, Elle und Speiche, die das Gelenk des Ellenbogens bilden. Die Fehlentwicklung der gelenkbildenden Knochen führt zur Erkrankung, in deren weiterem Verlauf es zur Verhärtung von Gewebe, Wucherungen von Knochensubstanz und Arthrosen im Ellenbogengelenk kommt. Weitere Symptome einer stärker ausgeprägten Ellbogendysplasie sind die Ablösung von Teilen des Ellen- und Oberarmknochens. Die Missbildungen des Ellenbogens aufgrund einer ED führen zu einem nach außen gestellten Gelenk. Das Beugen und Strecken des Ellenbogens ist für den Hund
schmerzhaft, ebenso wie Drehbewegungen des Gelenkes in leicht gestrecktem Zustand. Ferner kann es zu deutlich reibenden Geräuschen bei der Bewegung des betroffenen Ellenbogens kommen. Ellenbogendysplasien werden beim Hund vorwiegend
durch erblich bedingte Veranlagungen oder Überlastungen ausgelöst. Ist erst eine Ellenbogendysplasie aufgetreten, so bedeutet das in aller Regel irreparable Veränderungen in den Ellenbogengelenken. Eine Therapie konzentriert sich aus diesem Grund darauf, eine weitere Verschlechterung der Hundegesundheit zu verhindern. Ein operativer Teil der Therapie kann notwendig sein, um abgelöste Knochenteile oder beschädigte Knorpelmasse aus dem Ellenbogengelenk zu entfernen. Gegebenenfalls wird auch der Ellenknochen durchtrennt, um verkrümmte Vorderbeine zu korrigieren. Ergänzt wird dieses Vorgehen durch medikamentöse Therapien, die schmerzlindernd wirken und Knorpelmasse aufbauen oder schützen.
Die Medikamente lindern das Leid des kranken Tieres und hemmen die Weiterentwicklung von Arthrosen, die mit einer Ellenbogendysplasie einhergehen.